FDP Küsnacht sagt zu allen Vorlagen an der Gemeindeversammlung vom 16. Juni Ja

An der Parteiversammlung vom 5. Juni, die einen Besuch beim Seerettungsdienst Küsnacht-Erlenbach beinhaltete, hat die FDP Küsnacht die Ja-Parole zu allen Vorlagen der bevorstehenden Gemeindeversammlung gefasst.

Die durchwegs spannende und gut besuchte Parteiversammlung begann mit einem eindrucksvollen Besuch beim Serettungsdienst Küsnacht-Erlenbach. Es war bereichernd, zu erfahren, wie kompetent und zuverlässig diese Küsnachter Organisation aufgestellt ist und wie sie tagtäglich die Sicherheit auf hoher See rund um Küsnacht und Erlenbach gewährleistet. Höhepunkt der Visite war die Spritztour mit dem Seerettungsschiff "Tina", das von der zu Lebzeiten in Küsnacht wohnhaften Pop-Ikone Tina Turner getauft wurde.

Nach dem Besuch beim Seerettungsdienst ging es weiter ins Hotel Sonne, wo die Vorlagen der bevorstehenden Gemeindeversammlung diskutiert wurden und die Parolen gefasst wurden.

Die drei Jahresrechnungen (Jahresrechnung der Gemeinde, der Netzanstalt Küsnacht und der Gesundheitsnetz Küsnacht AG) wurden alle ohne Gegenstimme zur Annahme empfohlen, mit der Bemerkung, dass ein Buchgewinn auf Liegenschaften nicht als flüssige Mittel angesehen werden kann und weiterhin wirtschaftlich gehaushaltet werden soll.

In der mitinitiierten Vorlage zur Neugestaltung des Parkplatzes an der Alten Landstrasse sieht die FDP Küsnacht weiterhin eine bedeutende Chance für die Entwicklung des Dorfkerns. Die Vorlage bietet nicht nur Potenzial zur Verbesserung der Parkplatzsituation, sondern auch wertvolle Impulse für die örtliche Gewerbestruktur und die Attraktivität des Zentrums insgesamt.

Der Baukredit zur Gesamtsanierung des Gasthofs Krone auf der Forch war Gegenstand intensiver Diskussionen. Ein Teil der Anwesenden gab zu bedenken, dass die Instandsetzung und der Betrieb eines Lokals keine Staatsaufgaben seien. Andere wiederum hoben die Bedeutung eines gastronomischen Angebots auf der Forch für die Belebung und Weiterentwicklung des Gebiets hervor. Unter den Befürwortern herrschte Einigkeit, dass es für den Zusammenhalt in der Gemeinde zentral sei, dass die Forch gastronomisch nicht „abgehängt“ wird. Zu reden gaben jedoch die Projektkosten, die als sehr hoch eingeschätzt wurden – insbesondere im Lichte des klar geäusserten Wunsches nach einer bodenständigen Quartier- und Ausflugsgastronomie. Das Projekt ist leider ein Paradebeispiel des “Küsnachter Finish”. Schlussendlich überwog klar der Bedarf nach mehr Gastronomie, vor allem in der Forch. Die FDP spricht sich für ein Ja zum Projekt aus.